Projektierung, Betrieb und Beteiligung von regenerativen Energieprojekten

10.000 Quadratmeter Schotterfläche zurückgebaut

Kranstellflächen vom Bau des Bürgerwindparks Patersweiher werden wieder begrünt

Die Kranstellflächen wurden in den vergangenen Wochen zurückgebaut. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Die Kranstellflächen wurden in den vergangenen Wochen zurückgebaut. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Patersweiher – „Wir haben in den vergangenen Wochen die Kranstellflächen und die Wegstücke, die für die Schwertransporte verbreitert wurden, wieder zurückgebaut“, berichtete jetzt Dirk Bergheim von der KEVER über den Bürgerwindpark Patersweiher. Rund 10.000 Quadratmeter hat das KEVER-Team so wieder der Natur übergeben.

Da turnusmäßig anfallende Wartungsarbeiten fortan von innen oder durch Industriekletterer von außen ausgeführt werden können, sind die Kranstellflächen überflüssig geworden. „Nach dem Frühjahr sind die Flächen dann wieder begrünt“, so Projektleiter Eckhard Klinkhammer. Probebetrieb und die obligatorische 300-Stunden-Wartung sind abgeschlossen: „Die Anlagen sind bereits erfolgreich unter Volllast gelaufen, was wir in der Netzwarte auch eindrucksvoll auf der Monitorwand sehen konnten“, sagte Klinkhammer.

Die insgesamt sechs Windenergieanlagen haben eine Leistung von je drei Megawatt und können dadurch rein rechnerisch 11.000 Haushalte mit regenerativ gewonnenem Strom versorgen. Insgesamt wird mit einem jährlichen Stromertrag von über 40 Millionen Kilowattstunden gerechnet. Von den Pachteinnahmen soll der erste Bürgeranteil bereits zum 31. Dezember abgerechnet und weitergeleitet werden.

„Sobald die rechtlichen Fragen mit den Aufsichtsbehörden geklärt sind, werden wir auch ein Volumen von mehreren Millionen Euro für direkte Bürgerbeteiligung durch Anteilsscheine freigeben“, erklärte Eckhard Klinkhammer.

Auch werde auf die rechtliche Entscheidung zur nur zeitweisen Signal-Befeuerung der Windräder gewartet: Eine momentan im Pilotprojekt getestete Technik soll die Signallichter nur einschalten, wenn sich tatsächlich Flugzeuge in der entsprechenden Höhe annähern. Bernd Becker von PE Becker ist selbst Flieger und sagte: „Wenn diese Technik installiert werden kann, rechne ich mit nur noch fünf Prozent Zeitdauer der Befeuerung, denn über Patersweiher fliegen nachts kaum Maschinen in der relevanten Flughöhe.“

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