Projektierung, Betrieb und Beteiligung von regenerativen Energieprojekten

Articles from: Juni 2014

Energie Nordeifel trauert um Geschäftsführer Dieter Hinze

Als langjähriger Geschäftsführer wurde Dieter Hinze von seinen Mitarbeitern, Kunden, Geschäftspartnern und Gesellschaftern überaus geschätzt. Bild: Eden/epa

Als langjähriger Geschäftsführer wurde Dieter Hinze von seinen Mitarbeitern, Kunden, Geschäftspartnern und Gesellschaftern überaus geschätzt. Bild: Eden/epa

Kall – Die Energie Nordeifel („ene“) trauert um Dieter Hinze. Der Geschäftsführer der „ene“-Gruppe ist am Mittwoch nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Sein Tod kam viel zu früh – Dieter Hinze wurde 58 Jahre alt. Sein Name ist und bleibt untrennbar verbunden mit der erfolgreichen Entwicklung der „ene“-Gruppe als Traditionsunternehmen der Energieversorgung in der Eifel in den zurückliegenden zwölf Jahren. Mit Konsequenz und unternehmerischem Mut initiierte Dieter Hinze neue Ideen, entwickelte Konzepte, die gemeinsam mit den Gesellschaftern und der Politik den Wachstums- und Zukunftskurs der „ene“ bestimmten und das Unternehmen zu dem werden ließ, was es heute ist: ein Traditionsunternehmen, das sich erfolgreich den modernen Herausforderungen stellt.   Weiterlesen …

Stahlkabel in luftiger Höhe

Durch 32 Bohrungen werden die Verspannungen für die Betonanteile der Windenergieanlagen-Türme geführt

Rechts im Bild sieht man den großen Kasten, mit dem die Stahlkabel in die Türme eingezogen werden. Foto: Eden/epa

Rechts im Bild sieht man den Kasten schweben, mit dem die Stahlkabel in die Türme eingezogen werden. Foto: Eden/epa

Schleiden – Ein großer Kasten schwebt in rund 100 Meter Höhe über dem Turm der künftigen Windenergieanlage des Bürgerwindparks Schleiden, emporgehoben durch einen Höhenkran. Von dem Kasten werden Stahlseile durch die insgesamt 32 Bohrungen der einzelnen Turmsegmente gelassen, um sie über die gesamte Länge bis zum Fundament zu verspannen und so für die notwendige Stabilität zu sorgen. Weiterlesen …

Technische Daten zum Bürgerwindpark Schleiden

IMG_6870Auf der Gemarkung „Patersweiher“ im Stadtgebiet von Schleiden lässt die KEVER Projekt-Betriebs-Beteiligungsgesellschaft sechs Windenergieanlagen vom Typ „Enercon-101“ errichten. Jede der Anlagen besitzt eine Leistung von 3000 Kilowatt. Die Nabenhöhe beträgt 149,5 Meter. Insgesamt werden die Windenergieanlagen 199,5 Meter hoch sein.

Die Länge des Netzanschlusskabels vom Windpark bis zum nächsten Einspeiseknoten beträgt 10,5 Kilometer. Im Park selber wurden drei Kilometer Leitung verlegt.

Bevor der Turmbau beginnen kann, entstehen in einer Tiefe von 3,45 Meter Fundamente mit einem Außendurchmesser von 23, 9 Meter. Der sichtbare Außendurchmesser des Sockels beträgt 15,4 Meter. Eisenflechter erstellten eine Bewährung aus 75 Tonnen Stahl. Diese wird schließlich mit gut 1000 Kubikmeter Beton angefüllt. Weiterlesen …

Feinarbeit in 100 Meter Höhe

Bei den Windenergieanlagen 1 und 5 sind die letzten Betonringe montiert

Die oberen Segmente bestehen aus zwei Teilen, die am Boden zusammengefügt werden. Foto: Eden/epa

Die oberen Segmente bestehen aus zwei Teilen, die am Boden zusammengefügt werden. Foto: Eden/epa

Schleiden – „Wir haben viel Glück mit dem Wetter, die Unwetter haben keinen Schaden angerichtet und der lediglich geringe Wind in den vergangenen Tagen hat einen planmäßigen Ablauf ermöglicht“, berichtet Dirk Bergheim von der „KEVER“ über die Arbeiten im künftigen Bürgerwindpark Schleiden.

Starker Wind hätte die Baustellen auch stillgelegt: Bis in rund 100 Meter mussten die letzten Betonringe der Türme mit einem 125-Meter-Kran gehoben werden. Im Zeitlupentempo leistete der Kranführer Feinarbeit, denn ein Pendeln der tonnenschweren Bauteile musste unbedingt vermieden werden. Die Segmente werden durch vorgefertigte Bohrungen mit Stahlseilen verspannt und die Führungshülsen dann mit einem Spezialbeton verpresst. Dadurch sind die Stahltrossen auch vor Korrosion geschützt.

Im Juli wird dann ein 160-Meter-Kran das letzte Drittel der Türme aufbauen. Diese Segmente sind aus Stahl gefertigt. „Spannend wird es dann noch einmal, wenn die Gondel und die Flügel montiert werden“, so Bergheim. Zahlreiche Passanten kämen täglich nach Patersweiher, um das Voranschreiten der Arbeiten zu bestaunen.

 

Pause für die Wildkatzen

Während die am Wald gelegenen Baustellen 2 und 3 ruhen, wachsen die Anlagen 1 und 5

Ring für Ring wächst der Turm der WEA 1. Foto: Eden/epa

Ring für Ring wächst der Turm der WEA 1. Foto: Eden/epa

Schleiden-Patersweiher – In dem Wald sollen schon einmal Wildkatzen ihre Junge aufzogen haben“; berichtet Eckhard Klinkhammer, Projektleiter des Bürgerwindparks Schleiden. Deshalb haben die Verantwortlichen beschlossen, an den dort gelegenen Baustellen die Arbeiten in der Aufzuchtzeit ruhen zu lassen. „Das sind scheue Tiere, die wollen wir nicht stören“, so Klinkhammer. Weiterlesen …