Projektierung, Betrieb und Beteiligung von regenerativen Energieprojekten

Die letzten beiden Türme werden gebaut

Günstiges Wetter lässt die Arbeiten plangemäß voranschreiten

An der WEA 4 sind die ersten Ringe gesetzt. Bild: Eden/epa

An der WEA 4 sind die ersten Ringe gesetzt. Bild: Eden/epa

Schleiden-Patersweiher – Die letzten beiden der insgesamt sechs Türme für die Windenergieanlagen (WEA) im künftigen Bürgerwindpark Schleiden werden zurzeit gebaut. Die unteren Ringe, die aus drei Segmenten bestehen, sind bereits montiert. Weiterlesen …

Energie Nordeifel trauert um Geschäftsführer Dieter Hinze

Als langjähriger Geschäftsführer wurde Dieter Hinze von seinen Mitarbeitern, Kunden, Geschäftspartnern und Gesellschaftern überaus geschätzt. Bild: Eden/epa

Als langjähriger Geschäftsführer wurde Dieter Hinze von seinen Mitarbeitern, Kunden, Geschäftspartnern und Gesellschaftern überaus geschätzt. Bild: Eden/epa

Kall – Die Energie Nordeifel („ene“) trauert um Dieter Hinze. Der Geschäftsführer der „ene“-Gruppe ist am Mittwoch nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Sein Tod kam viel zu früh – Dieter Hinze wurde 58 Jahre alt. Sein Name ist und bleibt untrennbar verbunden mit der erfolgreichen Entwicklung der „ene“-Gruppe als Traditionsunternehmen der Energieversorgung in der Eifel in den zurückliegenden zwölf Jahren. Mit Konsequenz und unternehmerischem Mut initiierte Dieter Hinze neue Ideen, entwickelte Konzepte, die gemeinsam mit den Gesellschaftern und der Politik den Wachstums- und Zukunftskurs der „ene“ bestimmten und das Unternehmen zu dem werden ließ, was es heute ist: ein Traditionsunternehmen, das sich erfolgreich den modernen Herausforderungen stellt.   Weiterlesen …

Stahlkabel in luftiger Höhe

Durch 32 Bohrungen werden die Verspannungen für die Betonanteile der Windenergieanlagen-Türme geführt

Rechts im Bild sieht man den großen Kasten, mit dem die Stahlkabel in die Türme eingezogen werden. Foto: Eden/epa

Rechts im Bild sieht man den Kasten schweben, mit dem die Stahlkabel in die Türme eingezogen werden. Foto: Eden/epa

Schleiden – Ein großer Kasten schwebt in rund 100 Meter Höhe über dem Turm der künftigen Windenergieanlage des Bürgerwindparks Schleiden, emporgehoben durch einen Höhenkran. Von dem Kasten werden Stahlseile durch die insgesamt 32 Bohrungen der einzelnen Turmsegmente gelassen, um sie über die gesamte Länge bis zum Fundament zu verspannen und so für die notwendige Stabilität zu sorgen. Weiterlesen …

Technische Daten zum Bürgerwindpark Schleiden

IMG_6870Auf der Gemarkung „Patersweiher“ im Stadtgebiet von Schleiden lässt die KEVER Projekt-Betriebs-Beteiligungsgesellschaft sechs Windenergieanlagen vom Typ „Enercon-101“ errichten. Jede der Anlagen besitzt eine Leistung von 3000 Kilowatt. Die Nabenhöhe beträgt 149,5 Meter. Insgesamt werden die Windenergieanlagen 199,5 Meter hoch sein.

Die Länge des Netzanschlusskabels vom Windpark bis zum nächsten Einspeiseknoten beträgt 10,5 Kilometer. Im Park selber wurden drei Kilometer Leitung verlegt.

Bevor der Turmbau beginnen kann, entstehen in einer Tiefe von 3,45 Meter Fundamente mit einem Außendurchmesser von 23, 9 Meter. Der sichtbare Außendurchmesser des Sockels beträgt 15,4 Meter. Eisenflechter erstellten eine Bewährung aus 75 Tonnen Stahl. Diese wird schließlich mit gut 1000 Kubikmeter Beton angefüllt. Weiterlesen …

Feinarbeit in 100 Meter Höhe

Bei den Windenergieanlagen 1 und 5 sind die letzten Betonringe montiert

Die oberen Segmente bestehen aus zwei Teilen, die am Boden zusammengefügt werden. Foto: Eden/epa

Die oberen Segmente bestehen aus zwei Teilen, die am Boden zusammengefügt werden. Foto: Eden/epa

Schleiden – „Wir haben viel Glück mit dem Wetter, die Unwetter haben keinen Schaden angerichtet und der lediglich geringe Wind in den vergangenen Tagen hat einen planmäßigen Ablauf ermöglicht“, berichtet Dirk Bergheim von der „KEVER“ über die Arbeiten im künftigen Bürgerwindpark Schleiden.

Starker Wind hätte die Baustellen auch stillgelegt: Bis in rund 100 Meter mussten die letzten Betonringe der Türme mit einem 125-Meter-Kran gehoben werden. Im Zeitlupentempo leistete der Kranführer Feinarbeit, denn ein Pendeln der tonnenschweren Bauteile musste unbedingt vermieden werden. Die Segmente werden durch vorgefertigte Bohrungen mit Stahlseilen verspannt und die Führungshülsen dann mit einem Spezialbeton verpresst. Dadurch sind die Stahltrossen auch vor Korrosion geschützt.

Im Juli wird dann ein 160-Meter-Kran das letzte Drittel der Türme aufbauen. Diese Segmente sind aus Stahl gefertigt. „Spannend wird es dann noch einmal, wenn die Gondel und die Flügel montiert werden“, so Bergheim. Zahlreiche Passanten kämen täglich nach Patersweiher, um das Voranschreiten der Arbeiten zu bestaunen.

 

Pause für die Wildkatzen

Während die am Wald gelegenen Baustellen 2 und 3 ruhen, wachsen die Anlagen 1 und 5

Ring für Ring wächst der Turm der WEA 1. Foto: Eden/epa

Ring für Ring wächst der Turm der WEA 1. Foto: Eden/epa

Schleiden-Patersweiher – In dem Wald sollen schon einmal Wildkatzen ihre Junge aufzogen haben“; berichtet Eckhard Klinkhammer, Projektleiter des Bürgerwindparks Schleiden. Deshalb haben die Verantwortlichen beschlossen, an den dort gelegenen Baustellen die Arbeiten in der Aufzuchtzeit ruhen zu lassen. „Das sind scheue Tiere, die wollen wir nicht stören“, so Klinkhammer. Weiterlesen …

Schwertransporter rauschten durch die Eifel

Auch durch Gemünd ging die Fahrt der Schwertransporter ohne größere Probleme vonstatten. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Auch durch Gemünd ging die Fahrt der Schwertransporter ohne größere Probleme vonstatten. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Eifel/Schleiden – 18 Schwerlasttransporter in mehreren Konvois rauschten durch die Eifel. Ihr Bestimmungsort: der Bürgerwindpark Schleiden. An Bord der riesigen Lastkraftwagen befanden sich tonnenschwere ringförmige Betonteile, die vor Ort zusammengeschraubt und aufeinandergesetzt die nächsten zwei Türme der Windenergieanlagen ergeben. Weiterlesen …

Schlank wie eine Birke

Besondere Fertigungstechniken ermöglichen schmalen Turmbau bei den Windenergieanlagen im Bürgerwindpark Schleiden

Der Turmbau im künftigen Bürgerwindpark Schleiden geht stetig voran. Bild: Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Der Turmbau im künftigen Bürgerwindpark Schleiden geht stetig voran. Bild: Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Patersweiher – Rasant wachsen die ersten beiden Türme im künftigen Bürgerwindpark Schleiden. Die unteren beiden Drittel der Türme sind aus speziellen Betonteilen gefertigt, das oberste Drittel wird in Stahlbauweise erstellt. Die vorproduzierten Betonteile werden in einzelnen Ringen aufgesetzt. Die unteren Ringe sind für den leichteren Transport in zwei bis drei Segmente aufgeteilt, vor Ort werden sie auf einer Plattform zusammengesetzt und dann per Kran auf den eigentlichen Turm aufgebaut. Weiterlesen …

Viel Energie schon beim Bau

Arbeiten im künftigen Bürgerwindpark Schleiden schreiten rasant voran

Der Beton wird in die Schalung gepumpt. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Der Beton wird in die Schalung gepumpt. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Patersweiher – Spaziergänger und Sporttreibende bleiben oft staunend an den Baustellen im künftigen Bürgerwindpark Schleiden stehen und bemerken: „Hier ist jeden Tag was Neues zu sehen!“ Im zügigen Tempo werden Baugruben ausgehoben, komplizierte Armierungen für Stahlbeton geflochten und Fundamente gegossen. Weiterlesen …

Das nächste Fundament entsteht

An der Baustelle zur Windenergieanlage (WEA) 1 wird Beton gepumpt, während WEA 2 schon ausgeschalt ist und WEA 3 bereits verfüllt wird

Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Zwei Tage lang wird Beton gepumpt. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Patersweiher – Im Fünf-Minuten-Takt fahren zur Zeit die Betonlaster von Kall aus zur Baustelle der Windenergieanlage (WEA) 1 in Schleiden-Patersweiher. Die jeweils geladenen acht Kubikmeter Beton werden mit einer großen Betonpumpe in den verschalten Eisenkäfig gepresst, aus dem in zwei Arbeitstagen das Fundament für das nächste Windrad entsteht.

Ein Team kontrolliert den Betoneinlauf und verdichtet die Masse, damit es keinerlei strukturelle Schwächen geben kann. Derweil bereiten die Eisenflechter an der Baustelle zur WEA 4 bereits wieder die Armierung für den Stahlbeton vor. WEA 2 ist bereits ausgeschalt, die Drainage um WEA 3 ist gelegt und die Baugrube um das fertige Fundament zum großen Teil verfüllt. Im Mai soll dort der Turmbau beginnen, vorbereitende Arbeiten wie das Aufstellen des dazu notwendigen Baukrans erfolgen voraussichtlich Ende April. Weiterlesen …